Chicoreesalat mit Orangen

Chicoreesalat mit Orangen

Chicoreesalat mit Orangen –  Chicorée ist eine verkannte Schönheit. Optisch edel, frisch und makellos, ist das Image reichlich ramponiert. Seine Bitterstoffe stören ganz gewaltig und das, obwohl gerade diese ganz besonders gesund sind.

Chicoreesalat mit Orangen

Chicoreesalat mit Orangen

Rezept Kategorie: Salat
Länder & Regionen: Deutschland
Vorbereitung: 15 Minuten
Zubereitung: 10 Minuten
Arbeitszeit: 25 Minuten
Portionen: 4 Personen
Kalorien: 156 kcal

Ein angenehm leicht Bitterer und knackiger Chicoreesalat mit Orangen

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Zutaten

  • 100 g Chicorée
  • 10 EL Orangensaft
  • 3 El Zucker
  • 1 Orange
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer schwarz

Anleitungen

  1. Zuerst den Zucker langsam karamellisieren. Dazu nehmen Sie einen Topf, erhitzen diesen, lassen dann den Zucker einrieseln und rühren konstant mit einem Holzlöffel, damit nichts anbrennt. Den karamellisierten Zucker löschen Sie mit Orangensaft ab.
  2. Jetzt den Salat waschen, trocken tupfen und in möglichst gleichgroße Blätter zupfen. Wer die Bitterstoffe weitgehend vermeiden will, schneidet vorher den Strunk heraus. Aber versuchen Sie es doch einmal im Ganzen, es lohnt sich. Denn die Chicoréeblätter werden jetzt für ca. 3 Minuten in den leicht köchelnden Orangensud gegeben.
  3. Währenddessen die unbehandelte Orange heiß abwaschen und trocken tupfen. Mit einem Zestenreißer nun Zesten abnehmen. Wer keinen Zestenreißer zu Hause hat, kann auch mit einem Sparschäler hauchdünne Scheiben der Orangenschale abhobeln und diese in feinste Streifen schneiden. Dabei bedenken, dass die weiße Innenhaut der Orange ungenießbar ist. Zuletzt den Orangensud mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und den Zesten abschmecken.

Rezept-Anmerkungen

Probiere auch unser Cole Slaw Salat und Ananas Lauch Salat Rezept aus.

Nutrition Facts
Chicoreesalat mit Orangen
Amount Per Serving (100 g)
Calories 156
* Percent Daily Values are based on a 2000 calorie diet.

Chicoreesalat mit Orangen schmeckt ausgezeichnet zu Fisch- und Fleischgerichten, aber auch pur zu Focaccia und einem Glas trockenen Riesling. Guten Appetit!

Chicorée fand früher nur Verwendung als Wurzel. Diese wurde schlicht als Kaffee-Ersatz verwendet. Bis belgische Bauern im 19. Jh. eher zufällig entdeckten, dass aus den Wurzeln bei etwas Licht eine essbare Blüte entsteht. Dass diese nicht nur bekömmlich, sondern auch ausgesprochen gesund ist, erkannte man erst später. Die Vitamine B und C treffen sich mit Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor.

Das Beste ist aber das, was so ungeliebt bitter am Chicorée ist, genannt Lactucopikrin und Inulin. Gerade Bitterstoffe sind ausgesprochen gesund und wirken, je nach Organ, anregend oder beruhigend. Mit der passenden Rezeptur schlagen Ihre Geschmacksknospen garantiert Purzelbäume. Probieren Sie unseren leckeren Chicoreesalat mit Orangen aus und Sie werden es lieben!

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